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Green IT Fallstudie I

Juni 19th, 2009 · 2 Kommentare

Green IT wird in Zeiten zunehmender Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von IT-Systemen immer wichtiger. Die knappe Verfügbarkeit von Ressourcen steigert deren Preise und macht umsichtiges wirtschaften mit diesen unausweichlich. Wenn nicht das steigende, durch die Herstellung, Entsorgung und den Betrieb von IT freigesetzte CO2-Volumen die Unternehmen dazu bringt, Green IT einzusetzen, so sollten es die Kundenwünsche tun. Dies zeigen Umfragen an der deutschen Bevölkerung und deren Bereitschaft, umweltverträglich hergestellte Produkte und Dienstleistungen entsprechend zu honorieren. Und bringen nicht die Kunden ein Unternehmen dazu Green IT einzusetzen, so könnte es die Konkurrenz, die erkennt, welche Kostenersparnisse und damit einhergehenden Wettbewerbsvorteile der sparsame Einsatz von Energie bringt.

Es gilt bei der Umsetzung von grünen Konzepten technische und organisatorische Probleme zu lösen. Es fehlt in Rechenzentren an Reportingprozessen und Mechanismen für die Kontrolle dedizierter Energieverbräuche. Aus diesem Grund sind den Systemverantwortlichen die anfallenden Energiekosten für ihre Systeme nicht bekannt, die Zusammensetzung der Betriebskosten nicht transparent. Um eine Sensibilisierung für diese Kosten herbeizurufen und in Folge dessen das damit einhergehende Einsparpotenzial zu realisieren, ist es zwingend nötig, die Energiekosten als separaten Posten der TCO bzw. in Form von Kennzahlen darzustellen. Die Art- und Darstellung des IT-Controllings wird jedoch in der Regel nicht von einem einzelnen IT-Systemverantwortlichen festgelegt sondern durch die Geschäfts- oder IT-Führungsebene. Um so wichtiger ist es, genau dort eine Sensibilisierung hervorzurufen.

Der ursprüngliche Impuls des unternehmensweiten Einsatzes von Green IT kann ausschließlich aus der Führungsebene erfolgen und muss von dort aus durch die Hierarchien kommuniziert werden. Der wirtschaftliche Umgang mit Energie sollte Bestandteil der IT-Strategie werden. Voraussetzung hierfür ist die Aufnahme von Kennzahlen, welche die Energiekosten der IT widerspiegeln, in die Berichterstattung des IT-Controllings.

Ein adäquates Mittel, Green IT in die IT-Strategie aufzunehmen, wären jährlich sinkende Budgets für Energiekosten auf Kostenstellen- oder Systemebene. Zudem könnten “grüne” Zertifizierungen für Hardware und feinstufige Klassifizierungen dieser, den IT-Verantwortlichen helfen, geeignete Komponenten für die ihnen auferlegten Energiekostenbudgets auszuwählen.

Es existiert kein allgemein gültiger Ablaufplan für die Umsetzung von Green IT. Jedes an der Umsetzung interessierte Unternehmen muss seine Verursacher für Energiekosten selbst identifizieren und für seine Anforderungen und Infrastruktur geeignete Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten definieren. Die effektivsten bzw. vielversprechendsten Maßnahmen sind zum Einen der Einsatz von effizienterer Hardware wie beispielsweise Prozessoren und Netzteile. Optimierte Kühlungen von Komponenten oder ganzen Rechenzentren oder die Tolerierung von neuen Grenztemperaturen in Rechenzentren senken den Energieverbrauch erheblich. Die Kombination dieser Maßnahmen mit intelligenten Architekturen in Form von Serverkonsolidierung – insbesondere Virtualisierung – und Terminaltechnologien versprechen einen Höchstgrad an Energieeffizienz.

Die komplette Fallstudie findet ihr auf.
Komplette Fallstudie Green IT

Tags: Green IT · Wirtschaftsinformatik

2 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Mason // Jul 5, 2009 at 22:30

    Sehr spannender Beitrag, vielen Dank für die Mühe.

  • 2 Havers // Jul 10, 2009 at 22:55

    Du, das kenn ich aber :-/

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