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Industriespionage durch Cloud Computing Fallstudie II

Juni 19th, 2009 · Keine Kommentare

Cloud Computing ist eine noch sehr junge Sicht auf IT-Sourcing. Die Vielfältigkeit der sourcebaren Leistungen und Dienste zeigt, dass Unternehmen zum aktuellen Zeitpunkt zu einem Grossteil selbst Informationen dafür hervorbringen müssen, welche Risiken sie hinsichtlich Industriespionage bei der Nutzung von Cloud Computing bedrohen und wie bedrohlich diese sind. Erhöhte Vorsicht ist durch die Tatsache geboten, dass womöglich Unternehmensdaten und -geheimnisse an Dienstleister übergeben werden welche zudem kritische Erfolgsfaktoren für das Geschäft beinhalten.

Die in Abbildung 12 aufgezeigte, steigende Tendenz der Gefährdung von Unternehmen durch Industriespionage wird durch das populärer werdende Cloud Computing weiter in den Mittelpunkt von Diskussionen rücken.

Unternehmen werden wie in Abbildung 13 gezeigt einen Mittelweg in Form eines Tradeoff zwischen sicherer, featurereicher und offener Nutzung von Cloud Computing Angeboten finden müssen.


Hinsichtlich des Sicherheitsfaktors gilt es zu bedenken, dass grundsätzlich das Modell der Principal Agent Theorie angewendet werden kann. Gerade da die Wertigkeit von Kunden- und Unternehmensdaten höher ist als die durch den Missbrauch dieser hervorgerufenen Vertragsstrafen, besteht die Gefahr des sog. Moral Hazard.

Nicht nur deswegen ist Vertrauen ein wichtiger Faktor für ein sicheres und erfolgreiches Sourcing durch Cloud Computing. Der Fokus der Auswahl des Partners sollte auf prominente, namhafte und nach Möglichkeit nicht in Entwicklungs- und Schwellenländern ansässige Unternehmen fallen.

Etablierte IT-Security kann beim Cloud Computing kein Allheilmittel für die Absicherung der Kunden- und Unternehmensdaten sein.

Die komplette Fallstudie findet ihr auf:
Komplette Fallstudie II Industriespionage durch CC

Tags: Cloud Computing · Wirtschaftsinformatik

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